Vorträge 10. März 2012

10.3.2012, 10.00 Uhr, 5,00 Euro Vortrag: Die Kraft der inneren Bilder
10.3.2012, 11.15 Uhr, 5,00 Euro Vortrag: Ressourcenorient. Märchentherapie
10.3.2012, 14.15 Uhr, 5,00 Euro Vortrag: Märchen in der Pädagogik
10.3.2012, 15.30 Uhr, 5,00 Euro Vortrag: Märchen am Lebensende
10.3.2012, 16.30 Uhr, 5,00 Euro Vortrag: Märchen und Chakrenlehre

Vortrag

‚Die Kraft der inneren Bilder – eine allgemeine Einführung in Imaginationsarbeit’

10.03.12, 10.00-11.00 Uhr, Referentin: Katja Breitling, Märchentherapeutin

Eintritt: 5,00 Euro

Innere Bilder: das sind all die Eindrücke und Erinnerungen, die unsere Zellen gespeichert und mit Gefühlen verbunden haben. Es sind, laut Prof. Hüther, „die Selbstbilder, die Menschenbilder und Weltbilder, die wir in unseren Köpfen umher tragen und die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen.“ Meist sind uns diese inneren Bilder unbewusst und wir nehmen sie höchstens verwundert in unseren Träumen wahr.

Es war C. G. Jung, der Zürcher Psychotherapeut und frühere Schüler von Sigmund Freud, der die Imagination, die Arbeit mit inneren Bildern, als Methode in die Psychotherapie einführte. Heute gibt es zahlreiche Imaginationsmethoden, die die Kraft der inneren Bilder für uns Menschen nutzen. Denn der „unerwartete Reichtum der inneren Bilder“, so Dr. Uwe Böschemeyer, „bringt den, der sie sieht, ins Staunen – über sich selbst, über die Tiefe und Weite des Lebens.“ So können aus einem inneren Gefühl der Fülle heraus tiefe Lebensfreude und Gelassenheit erwachsen.

In diesem Einführungsvortrag werden kurz verschiedene Ansätze der Imaginationsarbeit vorgestellt: Aktive Imagination nach C. G. Jung, katathymes Bilderleben nach Leuner, Hypnotherapie nach Milton Erickson, Krebstherapie nach Carl Simonton, Werteimagination nach Böschemeyer und – schließlich ist es ein Märchensymposium - die ressourcenorientierte Märchentherapie nach Böteführ. Die neuronale Wirkweise der inneren Bilder wird für Laien verständlich erläutert.

Zudem lässt ein frei erzähltes Märchen die Zuhörer ganz praktisch und unmittelbar erfahren, wie das innere Bild-Erleben emotional sanft und zugleich intensiv berühren kann.

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Vortrag

‚Ressourcenorientierte Märchentherapie:

Aufbau, Anwendung zur Prävention und als Therapie, Praxisbeispiele aus den Bereichen Sucht, Burnout, Sinnkrise sowie kurze Märchen zur Verdeutlichung“

10.03.12, 11.15-12.45 Uhr, Referentin: Katja Breitling, Märchentherapeutin

Eintritt: 5,00 Euro

„Märchen führen uns an ein glückliches Ende, aber auf dunklen Wegen.“

In diesem Zitat von Heinrich Dickerhoff aus ‚Märchen für die Seele’ ist bereits enthalten, wieso Märchen auch in der therapeutischen Arbeit genutzt werden können. Voller Mut begeben wir uns als Therapiegast - wie der dumme, hässliche, verrückte, arme Märchenheld - auf unseren Weg aus der Not heraus, durchlaufen viele Prüfungen, gestärkt von dem inneren Wissen, dass am Ende alles gut wird und wir – wie der Märchenheld – schlussendlich Herrscher unseres inneren Reiches werden.

Die ressourcenorientierte Märchentherapie nach Gudrun Böteführ baut auf der Struktur eines klassischen Volksmärchens auf: 7 Entwicklungstufen, die den Entwicklungsschritten unseres eigenen menschlichen ‚Lebensmärchens’ entsprechen.

In dem Vortrag werden diese 7 Stufen erläutert und in Verbindung gesetzt zu eigenen Entwicklungsprozessen. Es werden die einzelnen Elemente der ressourcenorientierten Märchentherapie – Märchen hören und sich berühren lassen, Märchen intuitiv deuten, geführte Meditation zum inneren Schloss und Reich, systemisches Märchenrollenspiel – dargestellt. Praxisbeispiele aus den Erfahrungsbereichen der Referentin runden den Vortrag ab.

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Vortrag

Pädagogik: Mehrdimensionale Lernförderung durch Märchen

Sa, 10.03.12, 14:15-15.15 Uhr, Referent: Kay Lorenz, Märchenerzähler  und -therapeut

Eintritt: 5,00 Euro

Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Wundermittel, das es Kindern leicht macht, die Sprache zu entdecken. Ein Mittel, das Kindern auf begeisternde Art grundlegende Werte vermittelt, die allen Völkern gleichermaßen wichtig sind. Ein Mittel, das Kinder zu starken Persönlichkeiten macht, die mit Schwierigkeiten und Verletzungen umzugehen wissen. Ein Mittel, das Kinder neugierig auf das Lernen macht. Und ein Wundermittel, das demjenigen, der es anwendet, auch noch viel Freude bereiten kann.

Es gibt ein solches Wundermittel: das Märchen.

Richtig angewendet kann das Märchen schon früh dazu beitragen, die Sprache zu fördern – ein wichtiger Schritt für die Erlangung von Lesekompetenz. Die Werte, die im Märchen gelten, sind Grundwerte, die allen Völkern gemein sind. Die Vermittlung dieser Werte ist ein wichtiges Instrument zur Erlangung sozialer Kompetenzen. Und dann muss der Märchenheld für ein gelungenes Märchen über sieben Basisressourcen verfügen, die ihn befähigen, alle Prüfungen zu bestehen und am Ende die Prinzessin zu gewinnen. Die Märchenarbeit kann genau diese sieben Basisressourcen effizient fördern.

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Vortrag

Märchen am Lebensende

10.03.2012 – 15:30-16:15 Uhr, Referenten: Kay Lorenz, Märchentherapeut und Bettina Sander, HP Psychotherapie und ehrenamtliche Sterbebegleiterin im Freundeskreis Hospiz

Eintritt: 5,00 Euro

Die inneren Bilder der Märchen können gerade am Lebensende wieder eine große Bedeutung erlangen. Märchen erleichtern die Auseinandersetzung, denn sie schaffen Distanz. Sie bieten Trost, denn sie zeigen, dass selbst der schwerste Weg letztlich zu einem guten Ende führt. Viele Sterbende haben das Bedürfnis, sich noch einmal mit ihrem Leben auseinanderzusetzen. Die Märchen können dabei ein wertvoller Begleiter für die eigene Biographiearbeit sein. Sie können auch als Türöffner für schwere Gespräche dienen. Durch wachgerufene Kindheitserinnerungen spenden die Märchen dazu noch Geborgenheit.

Der Vortrag „Märchen am Lebensende“ geht auf all diese Aspekte ein. Abgerundet wird der Vortrag durch einige schöne Märchenbeispiele.

Der praktische Einsatz von Märchen wird am 11.03.2012 im Workshop „Märchen am Lebensende – Märchen in der Hospizarbeit“ behandelt.

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Vortrag

Märchen und Chakrenlehre des Yoga

10.03.2012 – 16:30-17:15 Uhr, Referentin: Susanne Fuchs, Märchentherapeutin un d Yogalehrerin

Eintritt: 5,00 Euro

Die sieben Lebensthemen des Märchens finden sich bereits in der mehr als 2000 Jahre alten Chakrenlehre des Yoga wieder. Die sieben Lebensthemen des Märchens und die sieben Chakren des Yoga lassen sich auf spannende Art verbinden.

Die Yogalehrerin und Märchentherpautin Susanne Fuchs lädt ein zu einem Vortrag mit kleinen Mitmachübungen (im Sitzen oder Stehen), um die sieben Lebensthemen des Märchens auf ganzheitliche Art zu erfahren.

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