Symposium

"Heilende Märchen"

Märchen in Krankheits- und Krisenzeiten zu erzählen ist ein menschlicher Urinstinkt. Vor der Entwicklung der modernen Psychotherapie haben die Menschen sich in Krisenzeiten Märchen und Geschichten erzählt. Wenn wir als Kinder nicht einschlafen wollten, haben uns unsere Eltern Märchen vorgelesen.

In der modernen Psychotherapie haben Märchen Eingang gefunden in

- die psychologische Psychotherapie nach C. G. Jung
- die positive Psychotherapie nach Nossrat Peseschkian
- die personenzentrierte Psychotherapie  nach Carl Rogers

Daneben entwickeln sich weitere Ansätze, wie die Märchen-Chakren-Therapie von Gudrun Böteführ – einem ressourcenorientierten, psychodynamisch imaginativen Verfahren, das z.B. bei Anpassungsstörungen sehr gute Erfolge aufweisen kann.

Das diesjährige Symposium verfolgt inhaltlich drei Ziele. Wir wollen einen Überblick über den therapeutischen Einsatz von Märchen geben, einige neue Verfahren vorstellen und beispielhaft den therapeutischen Nutzen des einfachen Erzählens von Märchen zeigen.

Vor allem aber möchten wir einen Austausch von Therapeuten, Erzählern und interessierten Laien ermöglichen.

Am Samstag, dem 15. März 2014, haben Sie die Möglichkeit, in verschiedenen Vorträgen einen Einblick in den Themenkreis "Heilende Märchen - Der therapeutische Einsatz von Märchen" zu erhalten.

Beginn: 10:00 Uhr

Am Sonntag, dem 16. März 2014, können Sie sich in verschiedenen Runden gegenseitig austauschen.

Beginn: 10:00 Uhr

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, die viele neue Impulse für das heilende Erzählen und die tägliche Therapiepraxis ergibt.

Leuphana Universität
Campus Rotes Feld
Wilschenbrucher Weg, 21335 Lüneburg


   Ort:   Leuphana Universität, Wilschenbrucher Weg, 21335 Lüneburg

   Zeit:  15./16. März 2014, Beginn jeweils 10:00 Uhr